Künstlerische Wege in der Gruppe 77

Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick in Richard Hirschbäcks künstlerisches Schaffen und dessen experimentellen Reichtum während seiner Zeit in der Gruppe 77. In dem Wunsch die österreichische Kunst mit neuen Impulsen zu versorgen wurde er nach dem Austritt aus der Grazer Sezession Mitbegründer dieses Kunstvereins. In ihrer retrospektiven Ausrichtung setzt die Schau sowohl den Fokus auf Hirschbäcks Beschäftigung mit Abstraktion sowie informeller Kunst, als auch auf die Auseinandersetzung mit dem Arbeiten auf Papier, das eine zentrale Rolle innerhalb seines Oeuvres einnimmt. Konsequent verarbeitete er seine künstlerischen Ideen auf diesem Bildträger und entwickelte sein Potenzial stetig weiter. So führt die Ausstellung den Blick der Betrachter_innen zum Verständnis auch in die Zeit unmittelbar vor der Gründung des Kunstvereins und lässt sie mit einer Hommage an einen Künstlerkollegen und guten Freund – Gerhard Lojen – bereits lange nach seinem Austritt aus der Gruppe 77 enden.

Mag. Lucia Klee-Beck

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